Der aufgeweckte Rüde ist ein Vierbeiner, der oft erst auf den zweiten Blick wahrgenommen wird. Innerhalb des Tierheims präsentiert er sich beim Anblick von fremden Personen eher unerzogen. Ganz anders verhält er sich auf dem Hundeplatz des Tierheimgeländes. Dort - und ohne Leine -reagiert Lupin gelassen auf Menschen, interessiert sich oft mehr für die Gerüche, die vierbeinige Kollegen hinterlassen haben. Das Abrufen ist abhängig von seiner Tagesform, hier könnte etwas Aufmerksamkeitstraining seinen Blickwinkel auf die Menschen steigern. Gutmütig und folgsam spult er sein bereits erlerntes Verhalten ab, trotzdem empfiehlt sich der weitere Besuch einer Hundeschule. Sitz und Platz beherrscht Lupin perfekt, vor allem wenn als Belohnung ein Leckerbissen und eine Spiel- oder Streicheleinheit folgt. Ganz alltägliche Dinge, wie der Besuch auf dem Wochenmarkt bringen ihn nicht aus der Fassung. Fremde Menschen schaut er sich genau an, möchte aber nicht so gerne direkt angefasst werden und weicht eventuellen Berührungen geschickt aus. Interessenten sollten sich daher Zeit lassen, um auf Spaziergängen, Training und beim Kennenlernen auf dem Hundeplatz im Tierheim eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen. Lupin ist stubenrein und kann stundenweise alleine bleiben.